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Elke Goez
Pragmatische Schriftlichkeit und Archivpflege der Zisterzienser
Ordenszentralismus und regionale Vielfalt, namentlich in Franken und Altbayern (1098-1525)
Reihe: Vita regularis - Ordnungen und Deutungen religiosen Lebens im Mittelalter. Abhandlungen
Bd. 17, 2003, 408 S., 29.90 EUR, br., ISBN 3-8258-6491-x


Von der Gründung des Zisterzienserordens bis zum Ausgang des Mittelalters bewirkten neue Formen monastischer Verwaltungs- und Archivpraxis einen beträchtlichen Modernisierungsschub, der mittelbar auch anderen geistlichen und weltlichen Institutionen zugute kam. Das Wechselspiel zwischen der Uniformität betonenden zentralen Ordensleitung und den einzelnen Niederlassungen, bei denen regionale Faktoren wirksam waren, wird namentlich am Beispiel der fränkischen und altbayerischen Zisterzen detailliert untersucht und die Bedeutsamkeit schriftgestützter Administration für die klösterliche Selbstbehauptung dargelegt.

Elke Goez habilitierte sich für Mittelalterliche Geschichte, Historische Hilfswissenschaften und Landesgeschichte an der Universität Passau. Wichtigste Veröffentlichungen: Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts (1995), Die Urkunden und Briefe der Markgräfin Mathilde von Tuszien (1998, mit Werner Goez), Codex diplomaticus Ebracensis, 2 Bände (2001).





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