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Gerhard Kubik
Totemismus
Ethnopsychologische Forschungsmaterialien und Interpretationen aus Ost- und Zentralafrika, 1962 - 2002
Reihe: Studien zur Ethnopsychologie und Ethnopsychoanalyse
Bd. 2, 2003, 144 S., 20.90 EUR, br., ISBN 3-8258-6023-x


Afrika war aus der Totemismus-Diskussion in der Ethnologie des frühen 20. Jahrhunderts so gut wie ausgeklammert. Aber gerade im subsaharanischen Afrika finden sich vielfach Systeme postulierter Verwandtschaft mit Tier/Pflanzen-Symbolen und Tabus, die heute ethnopsychoanalytisch auflösbar sind. Unbelastet von den evolutionistischen und religionshistorischen Interpretationen von einst gehen der Autor Gerhard Kubik und seine Mitarbeiter - Maurice Djenda (Z.A.R.), Charles Sekintu (Buganda) und andere - an dieses Thema auf der Basis lokaler Terminologie und zeichnerischer Darstellungen heran. Schwerpunkte sind u.a. die Phänomene tumbi oder aje o der Mpy
psilonm im äquatorialen Waldland der Z.A.R. und die Doppeltotems omuziro und akabbiro eines jeden Menschen im Königreich Buganda, dargestellt aus intrakultureller und psychoanalytischer Sicht.





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