LIT Verlag Verlag für wissenschaftliche Literatur

 
Ludwig Ebersberger
Glaubenskrise und Menschheitskrise
Reihe: Philosophie
Bd. 36, 2000, 304 S., 20.90 EUR, gb., ISBN 3-8258-4612-1


Wir sind Zeitzeugen jenes ungeheuren geschichtlichen Augenblickes, in welchem der Menschheit bewußt zu werden beginnt, daß sie nunmehr unwiderruflich und für alle Zukunft unter ständigem Einigungszwang stehen wird. In ununterbrochener Folge führen das derzeit geradezu explodierende Menschheitswissen und der damit verbundene technische Fortschritt zu immer neuen und immer gefährlicheren krisenhaften Situationen, die nur einvernehmlich und in globaler Kooperation zu lösen sind, so daß der Menschheit zur Sicherung ihrer Fortexistenz vielleicht schon in naher Zukunft gewaltige, ja "totale" Anstrengungen bevorstehen, die alle Wissens- und Lebensbereiche werden umfassen müssen - auch, und keineswegs zuletzt, den religiösen Bereich.

Die hierzu erforderlichen radikalen Umorientierungen hinsichtlich unseres Welt- und Daseinsverständnisses und die diesen immer noch entgegenstehenden, fast unüberwindlich scheinenden Trägheitsmomente sind Gegenstand dieser Erörterungen.

Ludwig Ebersberger, geb. 1920 in Thal (Thür.). Studium der Medizin, Philosophie und Psychologie, 1948/49 Approbation und Promotion an der Univ. Erlangen, Tätigkeit im sozialärztlichen Dienst. Gründungsmitglied und Wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Gesellschaft Teilhard de Chardin. Publikationen in Zschr. und Presse, Vortragstätigkeit. Buchveröffentlichung 1990 ("Der Mensch und seine Zukunft").





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