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Manfredo Koessl
Gewalt und Habitus
Paramilitarismus in Kolumbien
Reihe: Internationale Politik / International Politics
Bd. 17, 2014, 328 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12599-6


Entgegen der Ansicht, der Paramilitarismus sei einer der Hauptverursacher der Gewalt in Kolumbien und ein Werkzeug des Staates zur politischen und sozialen Unterdrückung, versucht diese Arbeit, den Paramilitarismus als ein Ergebnis der Laufbahn des Feldes anzugehen.

Ausgangspunkt ist die Hypothese, dass sich der soziale Raum überwiegend durch Gewalt gehalten hat: eine Praktik, die im Habitus der Akteure eingeschrieben wurde. Ihr Ziel ist es, die Strategien der Paramilitärs und Unterstützer und die von ihnen abgeleiteten Praktiken zu analysieren, um so zu verstehen: "Warum handeln sie so, wie sie handeln?"

Dr. Manfredo Koessl (Dr. Phil. Universität Hamburg), studierte Jura in Argentinien (U.N. Córdoba), hat seine Postgraduiertenabschlüsse in Argentinien (Magister - U.N. Córdoba) und in Spanien (Master - U.I.Andalucía) gemacht. Er ist Professor in Kolumbien (U. de Antioquia) gewesen.





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